Hallo Zukunft.
Hallo Emsländer.

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Stein um Stein zum
„Ems­län­der“-­Erfolg

Stein um Stein zum „Ems­län­der“-­Erfolg

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Schon die alten Römer nutzten die positiven Eigenschaften von Kalk als Baustoff. Doch erst im Zuge der Industrialisierung wurde die Herstellung von Kalksandsteinen perfektioniert: Eine wasserarme Mischung aus Kalk und Sand, mit heißem Dampf gehärtet – das war der Durchbruch für den heute beliebtesten Mauerstein.

Der Weg war frei für mutige Unternehmer wie die Kaufleute Hermann Rüschen und Hermann Wessels. Sie erhielten die Lizenz zur industriellen Herstellung von Kalksandsteinen und gründeten mit weiteren Gesellschaftern die „Emsländische Hartstein-Fabrik“.

Die Standortwahl fiel auf Haren – denn große Sandvorkommen und die günstige Lage an der Ems boten ideale logistische Voraussetzungen. Am 18. April 1900 rollte die Produktion mit 14 Mitarbeitern an. Erstes Jahresvolumen: 1 Million Steine.

Nach dem Krieg wurde die an allen Standorten kriegsbedingt eingestellte Produktion wieder aufgenommen und am Standort Surwold in einen neuen Produktionszweig Porenbeton investiert. Auch der Absatz von Kalksandsteinen lief inzwischen auf Hochtouren.

„Der Weiße Emsländer“ kommt in den 80ern groß raus

Die schwere Wirtschaftskrise zu Beginn der 70er Jahre und das starke Nachlassen der Wohnungsbautätigkeit in den 80ern wurde überwunden und es kam ein weiterer Produktionszweig im Bereich hochwertiger Quarzverblender hinzu. „Der Weiße Emsländer“ entwickelte sich in den Folgejahren zum führenden Verblender für weiße Fassaden.

Im Zuge einer boomenden Konjunktur durch die Wiedervereinigung wurde in die neuen Kalksandstein-Bausysteme KS-Quadro und KS-Plus investiert. Dies ging mit erheblichen Investitionen an den Standorten Lathen und Surwold einher.

Nach dem Boom in den Jahren nach der Wiedervereinigung erfolgte in der ersten Dekade des neuen Jahrtausends eine Bereinigung der Kapazitäten im Bereich der Baustoffproduktion. Dies führte zur Bündelung der Produktionsaktivitäten an den Standorten Surwold und Haren.

Es erfolgte die Neuausrichtung als „Emsländer Baustoffwerke“ mit einem weiteren wichtigen Produktionszweig: Der Fertigung von geschosshohen Elementen aus Porenbeton.

Heute bilden die drei wichtigsten Baustoffe aus unserer Produktion ein starkes Fundament für die Zukunft: „Der Weiße Emsländer“ als beliebtester weißer Quarzverblender, KS*-Original-Kalksandsteine als massiver Wandbaustoff und PORIT Porenbeton für hervorragende Wärmedämmung.